|
Anwendungsgebiete sind:
Einbau in einfache Wannenschmelzöfen, Herdöfen, Gießöfen,
Konverter, wobei die Platzverhältnisse auf dem Ofen den Aufbau der zwei
Regeneratoren
zulassen müssen. Benötigt wird zusätzlich ein separater Abgasstutzen für bis zu
20 % des heißen Ofenabgases, um die Regeneratoren im thermischen Gleichgewicht
halten zu können. Benutzt wird dieser Abgasstutzen auch für den Betrieb eines
Regeneratorbrenners mit Kaltluft (Notbetrieb), um an dem anderen
Regeneratorbrenner Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen zu können. Die
Verfügbarkeit des Ofens steigt damit
auf > 98 %. Brenner und Flammenform
müssen speziell an die Ofengeometrie angepasst werden, wobei Brennerleistungen
von bis zu 3600 kW pro Paar einfach und sicher beherrschbar sind.
Bei Ofentemperaturen von 900°C bis
1050°C sind ca. 25% bis 45% Energieeinsparung die Regel. Einen erheblichen Einfluss hat der Einbau eines Regenerator-Brenners auf die Schmelztechnologie.
Speziell in der
Sekundär-Aluminiumindustrie werden mit Regenerator-Brennern ausgerüstete Öfen
(Sammler, Konverter, Gießöfen) in Kombination mit den Salzschmelzöfen zu
kostengünstigen Schmelzaggregaten für stückige, kompakte Schrotte. Bei
geschickter Produktionsplanung lassen sich, falls entsprechende Schrotte zur
Verfügung stehen, erhebliche Salz- und Deponie-Kosten sparen.
Um Metallverluste (Abbrand) zu
minimieren, ist eine volumenstromgeführte Brennstoff / Luft-Verhältnisregelung
absolut notwendig.
Dies veranschaulicht deutlich eine
überschlägige Rechnung.
Bei einer Produktionsmenge von
50.000 t/Jahr und einem erhöhten Abbrand von 1 % beträgt der finanzielle
Verlust 770.000 € (!) bei 1,54 €/kg Aluminium. Bessere
Amortisationsraten für den Einbau einer guten Brennstoff /
Luft-Verhältnisregelung und einer regelmäßigen Wartung sind fast nirgendwo
erreichbar.
|